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Jugend, Medien, Partizipation

JuMP up! steht für Jugend, Medien, Partizipation. Bei diesem Projekt des Seminar- und Tagungszentrums Haus Neuland in Bielefeld dreht sich alles um die Beteiligung Jugendlicher an der Demokratie. Denn Partizipation, also das Teilhaben und Mitmachen, gehört zum Kerngedanken von Demokratie. JuMP up! ist als landesweite Weiterbildungskampagne konzipiert und setzt auf alte und neue Medien. Mit viel Spaß an digitalen Medien verschaffen sich die Mädchen und Jungen Zugang zur digitalen Gesellschaft und gestalten sie aktiv mit.

JuMP up! wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (bis 2017: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen). Start war im Dezember 2012. Das Projekt war auf drei Jahre angelegt und wurde Ende 2015 um drei weitere Jahre verlängert.

Seit Dezember 2018 führen wir die Arbeit mit geschärftem inhaltlichen Fokus und neuem Namen fort. "JuMP up! – Jugend, Medien, Partizipation" läuft bis Ende Dezember 2020.
 

JuMP macht Spaß
lightpainting
draußen aktiv
tüfteln und ausprobieren
digital dabei sein

Konkrete Arbeitsfelder

Das Land NRW setzt mit diesem Projekt die Schwerpunkte aus dem Kinder- und Jugendplan um. Die gesellschaftliche und politische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird gestärkt und die Chancengleichheit von jungen Menschen gerade auch in benachteiligten Lebenslagen – etwa mit Behinderung, Fluchthintergrund oder sozialen Benachteiligungen – verbessert.

Folgende Ansätze waren bisher besonders erfolgreich:

  • Die Kombination aus politischer Bildung, Medienpädagogik und Erlebnispädagogik als Grundlage einer zukunftsfähigen Jugendbildung: Mit attraktiven, beteiligungsorientierten Formaten wie Feriencamps, Filmworkshops und Sozialraumerkundungen lassen sich benachteiligte Kinder und Jugendliche für politische Inhalte begeistern und sind aktiv bei der Sache – online und offline!
  • Die Ansprache neuer und ungewöhnlicher Zielgruppen – "vor Ort", in ihren Lebens- und Sozialräumen: Durch ungewöhnliche Kooperationen werden auch Jugendliche erreicht, die bislang in der Gesellschaft keine Stimme haben:  z.B. unbegleitete jugendliche Flüchtlinge und jugendliche Strafgefangene.
  • Inklusive Bildungsangebote, die innovative Bildungs- und Beteiligungsformate für alle ermöglichen. Nicht nur Menschen mit Einschränkungen profitieren vom inklusiven Ansatz der JuMP-up!-Bildungsangebote. Durch das Abbauen von sichtbaren wie unsichtbaren Barrieren und den bewussten Einsatz leichter Sprache werden auch junge Menschen erreicht, die sich bisher die Teilnahme an Seminaren der politischen Bildung nicht zugetraut haben.
  • Die Profilierung als Kompetenzzentrum für Partizipations-, Jugend- und Medienprojekte im östlichen Westfalen: JuMP up! ist die zentrale Anlauf- und  Beratungsstelle für Partizipations- und Medienprojekte in der Region OWL und darüber hinaus. Auf dieser Website gibt es Hintergrundinfos und Materialien für eigene Projekte. Und: JuMP up! bildet Multiplikator*innen fort, z.B. im Rahmen der Zertifikatsfortbildung "Train@JuMP – Fachkraft für politische Jugendmedienbildung".
  • Das barrierefreie JuMP-up!-Medienzentrum als Basis: Zeitgemäßer, jugendgerechter Medieneinsatz in Verbindung mit der großzügigen Infrastruktur der Jugendbildungsstätte Haus Neuland – ein beispielhafter Raum für die Verbindung von erlebnis- und medienpädagogischen Inhalten und Methoden. Hochmodern ausgestattet mit iPad-gestützten Computerarbeitsplätzen, eScreen und einem Schneideraum für Videos. Mit unseren mobilen iPads kommen wir gerne auch zu Ihnen.