Mediengestützte Erinnerungsarbeit

Geschichte kann durch digitale Medien zwar nicht wieder zum Leben erweckt, aber dennoch lebendig und anschaulich werden. Diese Medienprodukte sind im Rahmen einer Kooperation von JuMP NRW, der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne und dem Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock im Januar 2018 entstanden.


eBook: Bedingungen in Kriegsgefangenschaft

Wie sahen die Haftbedingungen für sowjetische Kriegsgefangene im Kriegsgefangenenlager Stalag 326 (VI K) Senne aus? In diesem eBook stellt eine Schülerin die tatsächlichen Bedingungen den Bestimmungen der Genfer Konventionen gegenüber.

E-Book-Aufbau:

  • 0:00:08 - Die Genfer Konventionen
  • 0:01:04 - Artikel 2: Gewalttätigkeiten, Beleidigungen, öffentliche Neugier
  • 0:02:13 - Artikel 10: Häuser und Baracken, Reinlichkeit
  • 0:03:13 - Artikel 29: Arbeiten Artikel 6: Persönliche Gegenstände
  • 0:03:54 - Artikel 46: Hafträume, Körperliche Strafen, Kollektivstrafen
  • 0:04:37 - Artikel 12: Kleidung und Schuhe
  • 0:05:02 - Artikel 76: Gräber
  • 0:05:42 - Fazit
  • 0:06:18 - Quellennachweise



eBook: Eindrücke von Zeitzeugen (Stalag 326 VI K Senne)

Was haben die Menschen, die damals rund um das sowjetische Kriegsgefangenenlager Stalag 326 (VI K) Senne wohnten, von der Situation der Gefangenen mitbekommen?

Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 und 12 des Gymnasiums Schloß Holte-Stukenbrock haben die Zeitzeugen Sonja Hassenewert und Werner Dresselhaus auf dem Gelände des ehemaligen Lagers interviewt. Die beiden waren damals noch Kinder - und schildern hier, wie sie die russischen Gefangenen in erlebt haben.

E-Book-Aufbau:

  • 0:00:07 - Enstehung des Kriegsgefangenenlagers Stalag
  • 0:01:11 - Ankunft der russischen Kriegsgefangenen
  • 0:01:51 - Einsatz der Kriegsgefangenen als Hilfsarbeiter
  • 0:02:53 - Ritterkreuzträger "Graf Bobby"
  • 0:04:22 - Befreiung der Kriegsgefangenen
  • 0:05:01 - Abspann



Zeitzeugeninterview: Der Weg zum Kriegsgefangenenlager (Stalag 326 VI K Senne)

Und hier ist das Zeitzeugeninterview mit Sonja Hassenewert und Werner Dresselhaus nochmal in bewegten Bildern.